TU Wien, E 033 240 - Raumplanung und Raumordnung,

LVA 280.213 Nachhaltigkeit in der Tourismusplanung

 

Ziele: StudentInnen sollen lernen Nachhaltigkeit in der Tourismusplanung eigenständig zu definieren und als Planungskonzept anzuwenden. Hierzu geben der Vortragende und die eingeladenen Ressourcepersonen Unterstützung durch ihre praktische Erfahrung. Theoretisch wird eine LVA Literatur zur Verfügung gestellt. Sechs Arbeitsaufträge an die TeilnehmerInnen organisiert in Gruppen von fünf bis zehn Personen ergänzen die Lehrveranstaltung.
‹berblick zur LVA: Was bedeutet Nachhaltigkeit? Wie steht Nachhaltigkeit mit dem Tourismus in Verbindung? Ressourcen des Tourismus: Landschaft, Klima, Schnee, Infrastruktur! Saisonalität des Tourismus!Österreichischer Tourismus im Vergleich zu anderen Ländern. Wintertourismus. Ländlicher Tourismus. Grüner Tourismus. Ökotourismus. Kann Nachhaltigkeit im Tourismus gemessen werden? Wie können wir nachhaltigen Tourismus klassifizieren.

Journals: Journal of Sustainable Tourism, Journal of Sustainability Sciences, European Journal of Tourism, Hospitality and Recreation
Books: Mundt J.W., 2010, Tourism and Sustainable Development, ESV Berlin, ISBN 978-3-503-13041-2
Anbumozhi V., M.Breiling, S. Pathmarajah, V.R.Reddy (edts.) 2012. Climate Change in Asia and the Pacific: How can countries adapt? ADBI Tokyo, SAGE New Dheli, ISBN 978-81-321-0894-8 Summary
Literaturliste GIZ zu nachhaltigem Tourismus

 

27.11.2012

Überblick zur LVA
Fragen zur Einstimmung: Gibt es Nachhaltigkeit? Was ist Nachhaltigkeit? Für wen, welche Sektoren gibt es Nachhaltigkeit? Wie wird der Begriff im Tourismus verwendet?
Die geschichtliche Entwicklung des Begriffs Nachhaltigkeit!
Nachhaltige Entwicklung als  Planungskonzept!

Vorlesungsfolien_01

4.12.2012
Teilnehmende Studenten definieren und erklären ihr Leitbild „Nachhaltigkeit in der Tourismusplanung“
Wachstum und Nachhaltigkeit? Die Situation des weltweiten Tourismus.
Beispiele: 1) Polartourismus, die weltweit am schnellsten wachsende Form des Tourismus, 2) Ländlicher Tourismus und die Voraussetzungen dafür, 3) Niedergang des Tourismus in ehemals kommunistischen Ländern.

Information der Welttourismusorganisation zu nachhaltigem Tourismus . Schwerpunkt: Klima und Welttourismus..

Vorlesungsfolien 02

11.12.2012
Der Donauraum: Die Donauraumstrategie und die Möglichkeiten für Entwicklung und nachhaltige Entwicklung. Welche Rolle kann hier der Tourismus übernehmen?
Teil 1, gemeinsam mit Markus McDowell (wienholding, angefragt) „Was ist die Donaurraumstrategie und angewandte Beispiele für die Umsetzung der Donauraumstrategie in unterschiedlichen Ländern. Teil 2, Raumplanungsstudenten im Donaudelta und der Nachhaltigkeitsplan für die touristische Entwicklung im Donaudelta

Vorlesungsfolien 03

18.12.2012
Der Donauraum: Touristische Entwicklungspotentiale eines europäischen Großraumes, gemeinsam mit Prof.  Gerhard Skoff, http://www.danube-river.org/. Überblick Skoff: Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien (Mitglieder der Danube Tourist Commission, Präsident: Gerhard Skoff). Ergänzung Breiling: Bulgarien, Deutschland, Tschechien, Slowenien, Moldawien , Ukraine, Bosnien-Herzegowina (Mitglieder der ICPDR )Diskussion mit den Studenten: Inwieweit wird Tourismus als nachhaltig verstanden? Welche Leitbilder gibt es?

Vorlesungsfolien 04

8.1.2013
Österreich ist Weltmarktführer im internationalen, schneebasiertem Wintertourismus. Seine Abhängigkeit von der Seehöhe, wird anhand eines Beispiels erklärt. Die Herausforderung Klima, und die besondere Rolle von Kunstschnee bei der Anpassung! Die künstliche Wolke, der „Dendrite Generator“ soll helfen Kunstschnee mit weniger Ressourcen „nachhaltig“ herzustellen. Kann es eine „nachhaltige Kunstschneeproduktion“ geben? Es wird mit den Studenten diskutiert.

Vorlesungsfolien 05

15.1.2013
Neuentwicklung von Skigebieten in der russischen Region Novo-Sibirsk. Wir entwickeln Vorschläge ein touristisches Nachhaltigkeitskonzept von sibirischen Skigebieten. Auch in Hinblick auf eine mögliche Zuschaltung bei einer internationalen Veranstaltung, dem „World Snow Forum in Novosibirsk“

Vorlesungsfolien 06

Freitag 18.1.2013,
„Livestream“ zum Worl Snow Forum und den Diskussionen vor Ort. www.worldsnowforum.org
10:15 bis 11:45: Innovative snow equipment and inventions for winter sports (Studenten warden über Internet, Mobiltelefon dazugeschalten)

Link wird bei Verfügbarkeit bekanntgegeben:

Samstag 19.1.2013
10:15 bis 11:45 What is important for successful tourism: heads of ski lodges and sport complexes discuss (Studenten warden über Internet, Mobiltelefon dazugeschalten) www.worldsnowforum.org

29.1.2013
Bericht vom World Snow Forum 2013 in Novosibirsk und zur Entwicklung von russischen Skigebieten in Südsibirien (Altai Gebirge) und einen relativ hoch entwickelten Tourismus auf lokaler Ebene..

Vorlesungsfolien 07

Resumee über die LVA, Feedback von Studenten

Im Anschluss Prüfung

Zweiter Prüfungstermin 26.2.2013

Sechs Arbeitsaufträge an die TeilnehmerInnen finden Sie hier!!!

Die einzelnen Arbeitsaufträge werden über Gruppen von fünf bis zehn Personen an den LVA Leiter - ausgedruckt - und persönlich vor Beginn der nächsten Einheit über die GruppenleiterInnen weitergeleitet. Aufgabe 6 wird bis 22.1.2013 an Meinhard Breiling geschickt.

 

 

Aktualisiert am 29.1.2013 , M.Breiling